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Moschee El-Hidaje St. Gallen

Neue Moschee. Ein Ort für Gebet, Gemeinschaft, Bildung und Unterstützung. Unsere Gemeinschaft ist seit mehreren Jahrzehnten Teil von St. Gallen und über Generationen hier verwurzelt.

01

Gebet

Ein ruhiger Ort für das tägliche Gebet und die spirituelle Verbindung.

02

Bildung

Unterricht, Wissen und Begleitung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

03

Gemeinschaft

Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe und ein Zuhause für Familien in St. Gallen.

Neue Moschee

El-Hidaje St. Gallen

1. Wer wir sind

Unsere Gemeinschaft ist seit mehreren Jahrzehnten Teil von St. Gallen und über Generationen hier verwurzelt. Viele unserer Mitglieder leben heute in der dritten und vierten Generation hier – gut integriert, ausgebildet und beruflich etabliert.

Wir verstehen uns als aktiver Teil der Gesellschaft und pflegen seit vielen Jahren einen regelmässigen Austausch mit der Stadt, den Behörden, der Polizei und anderen religiösen Gemeinschaften. Unser Engagement basiert auf Respekt, Offenheit und einem konstruktiven Zusammenleben.

2. Was wir planen und wie das Projekt finanziert wird

Mit dem Wachstum unserer Gemeinschaft ist auch der Bedarf nach einer angemessenen Gebets- und Begegnungsstätte entstanden. Das geplante Zentrum soll nicht nur religiösen Zwecken dienen, sondern auch Raum für Begegnung und Austausch bieten.

Das Projekt befindet sich aktuell in einer frühen Phase. Ein Baugesuch liegt derzeit noch nicht vor. Der Fokus liegt momentan auf der Finanzierung des Grundstücks in der Höhe von rund 5 Millionen Franken – als erster Schritt eines langfristig angelegten Projekts.

Die Finanzierung erfolgt hauptsächlich über lokale Spenden aus unserer Gemeinschaft. Zusätzlich bringen wir eigenes Vermögen ein und prüfen Bankfinanzierungen. Es gibt keine Finanzierung durch islamische Staaten oder andere ausländische Stellen.

Selbstverständlich erfolgt die gesamte Finanzierung im Einklang mit den geltenden gesetzlichen Vorgaben. Zu gegebener Zeit laden wir die zuständigen Behörden zur Prüfung der Finanzierung ein.

3. Umgang mit Ängsten & Bedenken

Wir nehmen die geäusserten Ängste und Bedenken in der Bevölkerung ernst. Es ist nachvollziehbar, dass ein solches Projekt Fragen aufwirft.

Gleichzeitig ist uns wichtig, dass die Diskussion sachlich und auf überprüfbaren Fakten basiert.

Unsere Gemeinschaft ist seit Jahrzehnten Teil dieser Gesellschaft und handelt im Einklang mit den geltenden Gesetzen.

Wir stellen klar, dass es keine ausländische Finanzierung gibt und unser Projekt lokal getragen und transparent ist. Unser Ziel ist ein offener Ort für Dialog, Respekt und ein gutes Zusammenleben

Information / Stellungnahme

Medienmitteilung für die neue Moschee

1. Wie wird die neue Moschee finanziert?

Unser Projekt ist lokal und unabhängig. Wir können klar festhalten, dass keine Finanzierung durch islamische Staaten, deren Organisationen oder andere ausländische Stellen erfolgt.

Die gesamte Finanzierung erfolgt im Einklang mit den geltenden gesetzlichen Vorgaben.

Transparenz ist uns in diesem Punkt besonders wichtig: Gerne laden wir zu gegebener Zeit auch Vertreter und Vertreterinnen der zuständigen Behörden ein, die Finanzierung zu prüfen.

Unsere finanziellen Mittel stammen aus vier transparenten und nachvollziehbaren Quellen:

1. Monetäre Spenden aus der lokalen Gemeinschaft

2. Spendenveranstaltungen und Online-Spendenoptionen für Interessierte, die das Projekt unterstützen möchten

3. Eigenes Vermögen in Form unserer bestehenden Liegenschaft. Deren Verkauf wird ebenfalls zur Finanzierung beitragen

4. Ergänzend prüfen wir – wie bei vergleichbaren Projekten üblich – auch den Weg über Bankfinanzierungen

Vorwürfe zur Finanzierung aus dem Ausland sollten aus unserer Sicht auf konkreten Fakten basieren. Pauschale Unterstellungen sind weder sachlich noch zielführend.

2. Wie viel Geld wurde bereits gesammelt.

Da sich das Projekt in Entwicklung befindet, kommunizieren wir aktuell keine konkreten Zwischenstände. Im Fokus steht eine schrittweise Finanzierung auf einer soliden, lokal verankerten Basis. Ein zentraler Schritt ist dabei aktuell die Finanzierung des Grundstücks in der Höhe von rund 5 Millionen Franken.

3. Wie nimmt die Moschee Stellung zum SVP-Vorstoss im Zusammenhang mit islamistischem Extremismus?

Im Artikel vom St. Galler Tagblatt vom 07.04.2026 bestätigt die Stadt St. Gallen, dass es keine Beanstandungen an den Tätigkeiten unseres Vereins, insbesondere keine Hinweise auf extremistische Tendenzen, gibt.

Wir distanzieren uns klar von jeder Form von Extremismus. Unsere Gemeinschaft steht für ein friedliches, respektvolles Zusammenleben und für die Werte des Rechtsstaats.

Prävention erfolgt aus unserer Sicht im Alltag: durch offene Gespräche, verantwortungsvolle Gemeindearbeit, klare Haltung gegenüber Radikalisierungstendenzen und den langjährigen Austausch mit Behörden und Polizei. Auch hier können wir nur für unsere eigene Gemeinschaft sprechen.

4. Für welche Zielgruppe soll die neue Moschee entstehen?

Die Moschee ist für alle offen. Sie entsteht aus unserer Gemeinschaft heraus, die mehrheitlich albanisch geprägt ist, richtet sich jedoch nicht an eine bestimmte Herkunftsgruppe.

Bereits heute steht unsere bestehende Moschee allen offen. Auch künftig ist es uns wichtig, einen offenen Ort zu schaffen, der neben der religiösen Nutzung Raum für Begegnung und Austausch bietet. Interessierte sind jederzeit willkommen, sich ein Bild zu machen und den Dialog zu suchen.

Mit dem Wachstum unserer Gemeinschaft entsteht der Bedarf und Wunsch nach einer angemessenen Gebets- und Begegnungsstätte, die genau diesen Anspruch erfüllt.

5. Wie viele Gläubige sollen in der neuen Moschee Platz finden?

Wir streben eine Grössenordnung mit Platz für rund 300-400 Gläubige an. Die konkrete Kapazität wird jedoch vom finalen Bauprojekt sowie von den entsprechenden Bewilligungen abhängen.

6. Wie beurteilen Sie die geäusserten Bedenken in der Bevölkerung, insbesondere die Sorge vor «Parallelgesellschaften»?

Wir nehmen solche Sorgen ernst, teilen diese Einschätzung in Bezug auf unsere Gemeinschaft jedoch nicht.

Unsere Gemeinschaft ist seit Jahrzehnten Teil von St. Gallen und der Region, steht im regelmässigen Austausch mit der Stadt, arbeitet mit Behörden und Polizei zusammen und pflegt gute Beziehungen zu anderen religiösen Gemeinschaften.

Viele unserer Mitglieder leben in der dritten und vierten Generation hier, sind gut integriert, ausgebildet und beruflich etabliert.

Aus unserer Sicht spricht das nicht für Parallelgesellschaft, sondern für gelebte Teilhabe.

7. Welche Rolle spielen Moscheen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Integration in der Schweiz?

Aus unserer Sicht sind Moscheen nicht nur Gebetsorte, sondern auch Orte der Begegnung, Orientierung und des Austauschs.

Sie können einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten, wenn sie offen auftreten, Verantwortung übernehmen und den Dialog mit dem Umfeld pflegen. Genau das ist auch unser Anspruch: eine Gebets- und Begegnungsstätte zu schaffen, die Raum für Dialog, Respekt und gutes Zusammenleben bietet.

8. Wann soll die Moschee gebaut werden respektive was sind die nächsten Schritte?

Das Projekt befindet sich aktuell in einer frühen Phase. Ein Baugesuch liegt derzeit noch nicht vor.

Als nächsten Schritt muss sich die Gemeinschaft intern auf ein finales Projekt einigen. Parallel liegt der Fokus auf der Finanzierung des Grundstücks in der Höhe von rund 5 Millionen Franken. Es handelt sich um ein langfristig angelegtes Projekt. Sobald konkretere Informationen vorliegen, werden wir die Öffentlichkeit und die Medien entsprechend informieren und einladen.

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